Hansen

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Hansen Sicherheitstechnik AG, München

Hansen entwickelt, produziert und wartet explosionsgeschützte Elektroanlagen für Bergwerke unter Tage.

Bergwerke sind notwendig, damit wir mit Kohle, Erzen und weitere Rohstoffe versorgt werden. In einem Handy z.B. sind 41 verschiedene Rohstoffe, die im Bergbau gewonnen werden müssen.

In den Bergwerken ist es oft sehr gefährlich: unter anderem können Gase oder Kohlestaub explodieren, was in den engen Tunnels katastrophale Folgen hat. Um die elektrischen Anlagen, also Trafos, Schalter, Leuchten, Lautsprecher, Computer, funkenfrei zu halten und nichts zu entzünden, muss alles explosionsgeschützt ausgeführt werden. Das ist die Aufgabe von Hansen.

Hansen wurde 1970 gegründet.  Christian Dreyer kaufte sich 1991 mit 25% als Geschäftsführender Gesellschafter ein. Das Unternehmen hatte zu dieser Zeit ca. 30 Mitarbeiter. Damals öffnete sich der Osten, und es gab großen Nachholbedarf für explosionsgeschützte Produkte in Polen, Tschechien und Russland. Später expandierte Hansen nach Südafrika und China. 2005 übernahm die DVM im Zuge eines Management-Buy-Outs 100% der Anteile.  Als Hansen 2006 an die Frankfurter Börse gebracht wurde, waren weltweit ca. 500 Mitarbeiter beschäftigt.

2007 verkaufte die DVM alle verbleibenden Anteile an einen großen Bergbaumaschinenkonzern namens „Kopex“. Christian Dreyer zog sich 2009, nach 18 Jahren, aus der Geschäftsführung zurück, um neue Wege zu gehen. Hansen ist heute nicht mehr an der Börse notiert, sondern wurde in Kopex integriert.

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